Risiken für vermögende Familien in der aktuellen Pandemielage

Die momentane Ausnahmesituation ist für alle Menschen schwierig und herausfordernd; in unterschiedlich ausgeprägten Formen und im unterschiedlichen Umfang und Ausmaß. Zum momentanen Zeitpunkt lässt sich noch gar nicht absehen, welche wirtschaftlichen, existenziellen und gesellschaftlichen Folgen die Pandemie für jeden Einzelnen bzw. für die Menschheit haben wird. Alle Schätzungen und Mutmaßungen sind derzeit „Kaffeesatzleserei“ bzw. wie der „Blick in die Glaskugel“. Dennoch kann man in einem gewissen Maße und unter Auswertung von historischen Daten ableiten, wie sich ein Mensch bzw. die Menschheit in einer existenzgefährdenden Krisensituation verhält bzw. sogar verändert.

Wenn es um das pure Überleben geht, dann kann es durchaus dazu kommen, dass eine bislang unbescholtene Person Dinge macht, die sie normalerweise nicht machen würde … beispielsweise weil die Handlungen unethisch sind, weil sie kriminell sind, weil sie anderen Schaden (finanziell, körperlich, psychisch …) zufügen oder weil sie schlichtweg asozial sind. Aus einem normalen Menschen kann dann aus Existenznot und aufgrund von Verlustängsten auch ein Krimineller und Straftäter werden. Bereits in der Vergangenheit bzw. vor der aktuellen Krise konnte man sehen, wie Kriminelle ihre rechtswidrigen Handlungen gegenüber Vermögenden begründeten bzw. versuchten zu rechtfertigen.

Beispielsweise:

„Das tut denen doch finanziell nicht weh.“

„Das merken die doch gar nicht im Portemonnaie.“

„Ich nehme mir nur das, was mir zusteht.“

„Die sollen ruhig mal denen etwas abgeben, denen es wirklich schlecht geht.“

„Gegen den Verlust und Schaden sind die doch versichert.“

… und so ähnlich.

Wenngleich Hauseinbrüche im Allgemeinen und statistisch gesehen aktuell rückläufig sind, so sind Einbrüche in Ferienhäuser und auch Firmen, Büros, Ladengeschäfte und Ähnliches vermehrt zu registrieren. Der Grund liegt auf der Hand: Menschen sollen bzw. müssen Zuhause bleiben und können somit nicht in die Firma oder in das Feriendomizil fahren; das wissen auch die Kriminellen. Insofern nimmt die Kriminalitätsrate auf der einen Seite ab und auf der anderen Seite zu; denn es ist blauäugig und gefährlich zu glauben, dass es gar keine Einbrüche oder Straftaten mehr gibt.

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Menschen in einer Ausnahmesituation „kreativ“ werden; sowohl im positiven als auch im negativen Sinne.

In der momentanen Krise sind Viele mit sich selbst bzw. mit der medialen Berichterstattung rund um die Pandemie beschäftigt. Die Dominanz des Covid-19 Themas ist erschlagend und allgegenwärtig. Es darf in diesem Zusammenhang allerdings nicht außer Acht gelassen werden, dass man sich ebenfalls um das Thema persönliche Sicherheit (in diesem Zusammenhang „Security“ und nicht „Safety“) kümmern muss. Gerade in der Krise ist dies wichtiger denn je, um so mit einem anlassbezogenen oder ganzheitlichen Sicherheitskonzeptes den „Kopf frei zu halten“ für die wirklich wichtigen Dinge.

In diesem Zusammenhang ist es dann gut zu wissen, dass …

  • alle privatgenutzten und geschäftlichen Immobilien und Einrichtungen bestmöglich mechanisch und elektronisch abgesichert und über-/bewacht sind.
  • Kriminelle nicht leicht an die eigene(n) Privatanschriften (Wohn- und Feriendomizile) im Internet gelangen können.
  • man einen Sicherheitsexperten 24/7 erreichen und um Rat & Tat fragen kann.
  • man schnell notwendige Schutzmaßnahmen im Bedarfsfall abrufen kann.
  • Familienangehörige und Hausangestellte wissen wie man sich in kritischen Situationen (Überfall, Übergriff, Entführungsversuch …) richtig verhält und wie man erkennt, dass man beobachtet bzw. ausspioniert wird.
  • die Kinder bzw. alle Familienangehörige den richtigen und sicheren Umgang mit Sozialen Netzwerken und dem Internet als Ganzes gelernt und verinnerlicht haben.
  • man gut vorbereitet ist um Cyber Kriminellen das Leben so schwer wie möglich zu machen.

Grundsätzlich gilt auch:

Wenn man es Kriminellen zu leicht macht, um an verwertbare Details und Informationen für die Begehung einer Straftat zu gelangen, dann darf man sich am Ende allerdings auch nicht wundern, wenn etwas passiert und man Opfer einer kriminellen Handlung wird.

Man kann und sollte präventiv Vorsorge treffen, um es den Kriminellen so schwierig wie irgendwie möglich zu machen und um dadurch ein unattraktives Ziel zu werden. Kriminelle wählen in der Regel den Weg des geringsten Widerstandes bzw. den Weg der am vielversprechendsten erscheint. Sollte der Planungsaufwand bzw. der Handlungs- und Koordinierungsaufwand zu umfassend anmuten, oder das Risiko zu scheitern zu groß erscheinen, dann lassen Kriminelle in der Regel davon ab und widmen sich einem eher vermeintlich leichteren Ziel bzw. Opfer zu.

Ein gutes anschauliches Beispiel kann man dieser Aussage eines Sicherheitsexperten entnehmen:

„Man muss sein Haus & Hof nicht zwangsläufig wie Fort Knox absichern, sondern lediglich besser als die Häuser in der unmittelbaren Nachbarschaft!“

… oder diese Aussage …

„Wenn man zur Registrierung von Unternehmen oder Domains die eigene Privatanschrift verwendet, dann darf man sich nicht wundern, wenn man ungebetenen Besuch bekommt!“

Lassen Sie uns bitte wissen, wenn wir Sie dabei unterstützen dürfen, „ein unattraktives Ziel“ für Kriminelle zu werden.

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